Anfangs Juni besuchten zwei unserer Mitarbeiterinnen das Pflegesymposium in Aarau unter dem Thema „in Beziehung treten – Luxus oder Notwendigkeit“. Der Tag war mit reichhaltigen, spannenden Programmpunkten zur Beziehungsgestaltung in der Pflege gefüllt.

Der Wert von Beziehungsarbeit in der Pflege

Einmal jährlich findet das Careum Pflegesymposium unter einem aktuellen Thema aus der Pflegewelt statt. Der diesjährige Schwerpunkt lag auf dem Thema Beziehung. Zeitdruck, Sparmassnahmen und standardisierte Abläufe nehmen der Beziehungsarbeit in der Pflege immer mehr Raum.

Umso wichtiger ist es, das zentrale Element der Beziehungsgestaltung zu thematisieren und wieder mehr in den Mittelpunkt zu rücken. Spannende Referenten aus interdisziplinären Bereichen berichteten über das Thema. Gesprochen wurde über Beziehungspflege, heilsame Beziehungsmomente, achtsamen Umgang mit sich und der Welt, Angehörigenarbeit und über die Notwendigkeit in Beziehung zu treten.

Einen speziellen Part übernahm Carlo Schneider: Der Cartoonist begleitete durch den gesamten Anlass und veranschaulichte mit seinen humorvollen Cartoons die Beiträge am Pflegesymposium.

Wohlfühlen im gewohnten Umfeld

Durch die Pflege in den eigenen vier Wänden und den Einlass in die Privatsphäre spielen Vertrauen und eine positive Beziehung zwischen Kunden, Pflegenden und Angehörigen in der Spitex eine sehr wichtige Rolle.

Unsere Mitarbeiterinnen Stefanie Vogel (diplomierte Pflegefachfrau Psychiatrie) und Maike Sörensen (diplomierte Pflegefachfrau) nahmen darum stellvertretend für die Spitex Fricktal AG am Pflegesymposium teil. Sie waren begeistert vom gut gegliederten, abwechslungsreichen und spannenden Programm.

Vor allem die Praxisnähe und die Übertragung in den Alltag haben Maike Sörensen überzeugt. Des Weiteren sieht sie im Thema gelingende Angehörigenarbeit für die Spitex grosse Relevanz. Das Pflegesymposium hat sie dazu angeregt, wieder einmal einen Schritt zurückzutreten und einen Perspektivenwechsel vorzunehmen und sich in die Rolle der Angehörigen hineinzuversetzen.